So sieht diese Bauweise aus — das Muster, an dem man sie erkennt
Holzskelett mit Lehmausfachung
Holz trägt, Lehm speichert — die Aufgaben getrennt
- Nachwachsend und rückbaubar
- die alte Idee des Fachwerks, heute neu gerechnet
- Machbarkeitsstudie mana-HQ: Weg D
Das Prinzip
Ein Holzskelett übernimmt das Tragen, gestampfter Lehm zwischen den Ständern die Speichermasse, eine getrennte Schicht aussen die Dämmung. Jede Aufgabe hat ihr eigenes Material — das genaue Gegenteil des Blockbaus.
Woher sie kommt
Konstruktiv Fachwerk, aber ohne dessen Schwachstelle: Die kritische Fuge zwischen Holz und Gefach liegt hier innen im Warmen und Trockenen, nicht aussen im Wetter.
Was sie besser kann
Die Kombination, die der reine Holzbau nicht hat: Ein leichtes, trockenes, schnelles Tragwerk und trotzdem genug Masse, um die Sommerhitze abzupuffern. Der Rückbau ist gestuft — Lehm ausräumen, Skelett stehen lassen.
Woran sie scheitert
Zwei Gewerke und zwei Bauzeiten: Das Skelett steht in Tagen, die Ausfachung braucht die frostfreie Saison und Wochen zum Trocknen. Und die Wand wird schwer genug, dass Fundament und Decken mitwachsen.